Freiwillige Feuerwehr Husum
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Feldgottesdienst und Kanutour auf der Treene

06.08.2017

Am heutigen Sonntag stand zunächst um 10.30 Uhr der gemeinsame Feldgottesdienst mit der Pastorin Katrin Hansen an. Hierfür war auf den Flächen des Freizeitbereiches von einigen fleißigen Kameraden ein Kreuz aus mehreren Steckleiterteilen errichtet worden, um welches man im Halbkreis Platz nahm. Es nahmen nicht nur die Jugendlichen und ihre Ausbilder/Betreuer teil, sondern auch diverse Kameraden aus der Feuerwehr sowie 25 Bewohner des Wohnheims für Behinderte schlossen sich dieser öffentlichen Veranstaltung gerne an.

Der Schwerpunkt dieses Gottesdienstes bei der Jugendfeuerwehr lag in den Fragen „Wofür brennen wir heute?“, "Was ist uns wichtig und beschäftigt uns?" Nach und nach trauten sich immer mehr Kameradinnen und Kameraden, ihre Beiträge mit einem Filzstift auf einem B-Schlauch festzuhalten. Schnell wurde deutlich, dass Themen wie Familie, Feuerwehr aber auch eine friedliche Zukunft eine wichtige Rolle für die jungen Leute spielen. Es war eine sehr gelungene Veranstaltung mit so manchem „Gänsehaut-Moment“.

     

     

     

Nach diesem beschaulichen Programmpunkt hieß es schon Abschied nehmen. Die Jugendfeuerwehren aus den umliegenden Orten brachen wieder auf und machten sich auf den Heimweg. Viele geschlossene Kontakte werden aber sicherlich auch in Zukunft weiter fortgeführt und dies wird nicht das letzte Treffen bleiben. Wir haben uns sehr gefreut, dass ihr unsere Gäste wart.

Die Besucher aus Memmingen, Heiligenstadt und Polen bleiben jedoch noch bis morgen. Zusammen mit den Kameradinnen und Kameraden aus Husum verbrachten sie ihren letzten Tag im hohen Norden mit einer Kanutour auf der Treene.

Die Treene bietet landschaftlich sehr schöne Kanustrecken. Geplant war die ca. 7 km lange Tour von Freesendelf bis Schwabstedt.  23 Boote wurden ins Wasser gelassen, nur 9 erreichten ihr Ziel. Doch keine Sorge, der Rest der Jugendlichen ging uns nicht verloren. Einige hatten jedoch sehr mit den nordfriesischen Windverhältnissen zu kämpfen und mussten sich schließlich geschlagen geben. Sie ließen sich entweder vom Wind zurücktreiben oder bekamen vom THW – welches die Jugendlichen mit einem Boot begleitet hatte – Schlepphilfe bis zurück zu einem möglichen Ausstiegspunkt. Vielen Dank an dieser Stelle an das THW für die Unterstützung. 

Trotzdem haben alle diese sportliche Herausforderung an der frischen Luft und bei sonnigem Wetter wohl sehr genossen und sich ordentlich Appetit für das letzte Abendessen geholt. An diesem Abschlussabend wurde der Grill angeschmissen und Obergrillmeister Sönke konnte bald leckere Wurst und andere Fleischspezialitäten an die hungrigen Jungs und Mädels verteilen.