Freiwillige Feuerwehr Husum
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Tag der offenen Tür der Feuerwehr Schobüll

16.08.2014 - Schobll

Die Feuerwehr Schobüll feiert in diesem Jahr ihr 125-jähriges Bestehen. Dieser Anlass musste natürlich gebührlich begangen werden und so luden die Schobüller Einsatzkräfte zu einem Tag der offenen Tür mit einem bunten Rahmenprogramm für jedermann ein. Mit dabei war auch die Freiwillige Feuerwehr Husum, zu der Schobüll seit dem Zusammenschluss im letzten Jahr gehört.


        Der Feuerwehrmusikzug Hattstedt-Wobbenbüll
               sorgte für musikalische Unterhaltung

Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher konnten bestaunen, wie umfangreich eine moderne und leistungsfähige Feuerwehr in heutigen Tagen ausgestattet sein muss. Neben Löschfahrzeugen aus Schobüll und Husum waren auch die Drehleiter und der für die technische Hilfe ausgestattete Rüstwagen gekommen. Wer wollte, durfte selbst einmal die große, hydraulisch betriebene Schere in die Hand nehmen und an einer extra bereitgestellten Autotür deren enorme Kraft ausprobieren. Auch ein Oldtimer war dabei, ein zwar nicht mehr im Dienst befindliches Löschfahrzeug der Schobüller Feuerwehr aus den 60er-Jahren, das aber Dank liebevoller Pflege in einem perfekten Zustand ist. Bordcomputer mit Touchscreen und LED-Anzeigen wie in den modernen Ausgaben waren hier noch völlig unbekannt.

Der Feuerwehrmusikzug Hattstedt-Wobbenbüll spielte zünftige Musik und bei Kaffee und hausgebackenem Kuchen im Feuerwehrhaus gab es viele nette Gespräche. Für die Kleinen sorgte die Jugendfeuerwehr mit Spritzwand und anderen Spielen für Spaß und Unterhaltung.

Gegen Abend wurde dann der Grill gezündet und bei Wurst und auch einem Glas Bier klang dieser gelungene Tag aus. Die Schobüller können ruhig schlafen, um den Brandschutz und Hilfeleistung ist es gut bestellt in diesem Ortsteil.

 

Links: Es ist eine beeindruckende Erfahrung, einmal selbst die hydraulische Schere anzusetzen
Rechts: Immer dabei ist die Jugendfeuerwehr Husum

Hinweis: Alle Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern

 

 


Die Jugendfeuerwehr aus Memmingen war zu Gast

15.08.2014 - Husum

Vom 2. bis zum 11. August.2014 bekam die Jugendfeuerwehr Husum Besuch von der Jugendfeuerwehr Memmingen aus dem Allgäu. Gemeinsam wurde auf der Nordseeinsel Pellworm ein Zeltlager veranstaltet. Auf dem Programm stand neben einer Wattführung und einer Fahrt zum Seetierfang auch eine Inselralley mit dem Fahrrad. Die Memminger Kameraden revanchierten sich dann mit einem bayerischen Abend, an dem sie unter anderem Käsespätzle zubereiteten. Wer wollte, konnte vom Leuchtturm aus das gesamte Zeltlager von oben sehen. Ferner wurde eine Lagerolympiade veranstaltet, bei der es in verschiedenen Disziplinen mit gemischten Gruppen möglichst viele Punkte zu erreichen galt.


           Viel Sonnenschein gab es auf Pellworm

Die restlichen Tage verbrachte der Besuch aus Bayern auf der Feuerwache Husum. Im Rathaus gab es durch den stellvertretenden Bürgermeister Hr. Schmidt-Knäbel einen Empfang, des Weiteren eine Stadführung, und es wurde zur Belustigung aller das "Friesen-Diplom" abgelegt.

Der Samstag stand dann unter dem Motto "Kleine Schleswig-Holstein-Rundfahrt". Beim Besuch der Landeshauptstadt Kiel bot sich auch ein kleiner Ausflug zum Marine-Ehrenmal in Laboe an. Und am Sonntag ging´s dann auf die Hafentage, mit Kutterkorso, einem Gang über die „Meile“ und einer Hafenrundfahrt mit dem Boot der Ölwehr.

Als Höhepunkt aber empfanden die Memminger Gäste eine Fahrt mit der Schwebefähre in Rendsburg.

Am Tag der Abreise gab es noch ein gemeinsames Frühstück, und man freute sich schon auf einen Gegenbesuch in Memmingen, der für 2016 geplant ist.

Empfang im Husumer Rathaus

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Entenrennen des Husumer Round Tables

10.08.2014 - Husum

Auch in diesem Jahr zu den Husumer Hafentagen hat der Husumer Round Table wieder das sogenannte Entenrennen, dessen Erlös einem guten Zweck zugeführt wird, veranstaltet.


   Nach dem Rennen beginnt das Herausfischen der Enten

Die Husumer Feuerwehr unterstützte wie immer das große Rennen. Mit dem neuen Ölwehrboot und tatkräftigen Einsatzkräften wurde eine eigentlich zur Ölabwehr konstruierte Schwimmsperre zu Wasser gelassen. Der Husumer Krabbenkutter Marion ließ dann über 4.000 quietschgelbe Badewannenenten zu Wasser, die dann auf eine Schleuse am Ende der Ölsperre zutrieben und dort von einem Notar in Empfang genommen wurden. Eventuelle Ausreißer, die die Sperre umschiffen wollten, wurden von der Feuerwehr umsichtig per Strahlrohr auf den rechten Weg gebracht. Die ersten 150 der nummerierten Plastikvögel bestimmten dann die Gewinnerinnen und Gewinner der zahlreichen Sachpreise.

Danach gibt es Arbeit für die Einsatzkräfte, die per Sieb-Schaufel den Restbestand von einigen Tausend Enten wieder ins Trockene hievten. Der Einsatz lohnt sich: Der Round Table nimmt durch das Rennen jedes Jahr einen fünfstelligen Euro-Betrag ein, den er für gemeinnützige Projekte in der Region zur Verfügung stellt.


    Die Drehleiter leistet gute Dienste
 als Kran zum Herausheben der Fracht

Hinweis: Die Fotos lassen sich durch Anklicken vergrößern.

 


Außerordentliche Mitgliederversammlung der Feuerwehr

17.06.2014 - Husum

Obwohl die Jahreshauptversammlung erst einige Wochen her ist, wurden die Mitglieder der Feuerwehr Husum ein zweites Mal zusammengerufen. Grund war denn auch ein besonderer Anlass: Die Wahl eines Jugendfeuerwehrwartes.


            Jürgen Jensen gratuliert Tobias Bispeling

Der alte Inhaber des Amtes Sieghard Adler-Hofeldt war wegen eines Wohnortwechsels ausgeschieden. Es war keine einfache Sache, einen Nachfolger zu finden. Nach dreimonatiger Probezeit konnte nun Tobias Bispeling, der bisherige Stellvertreter, überzeugt werden, sich zur Wahl für dieses anspruchsvolle Amt zu stellen. Er wurde dann auch mit großer Mehrheit gewählt und nahm die Glückwünsche von Wehrführer Jürgen Jensen entgegen. Zuvor hatten sich auch die Mitglieder der Jugendfeuerwehr in einem Brief an die Wehrführung für ihn ausgesprochen.

Und da man schon beisammen war, gab es einige Beförderungen zu verkünden:


             Die Beförderten beim Pressefoto

Zur Feuerwehrfrau bzw. zum Feuerwehrmann

  • Anja Deckmann
  • Rainer Ueth

Zur Oberfeuerwehrfrau bzw. zum Oberfeuerwehrmann

  • Nicole Hansen
  • Jürgen Feddersen

Zum Oberlöschmeister

  • Falk Petersen

Zum Brandmeister

  • Stefan Hansen

Jürgen Jensen konnte eine weitere gute Nachricht überbringen. Die Einsatzabteilung wird seit längerem mit neuen Schutzhelmen ausgerüstet. Diese sind gegenüber ihren Vorgängern sicherer und moderner. Einziger Nachteil: Sie sind auch teurer in der Anschaffung. Dietmar Gawellek, selbst Mitglied der Einsatzabteilung, entschied nun, drei Helme aus eigener Tasche zu finanzieren und der Feuerwehr zu spenden. Eine willkommene Gabe für die Sicherheit der Einsatzkräfte.

Zum Schluss überbrachte der Bürgervorsteher der Stadt Husum Peter Empen Grüße aus dem Rathaus. Aus aktuellem Anlass lobte er die Einstellung der Feuerwehr, sich von der Beteiligung an den sogenannten Cold-Water-Challengen zu distanzieren. Dieses "Spiel ohne Grenzen" sei mit dem Bild einer aktiven Wehr, die ernsthaft in der Not hilft, nicht zu vereinbaren.

Bürgervorsteher Peter Empen
nutzte die Gelegenheit, um die
Drehleiter zu begutachten.

Hinweis: Alle Fotos lassen sich durch Anklicken vergrößern.

 


Feuerwehr und Wasserrettung

03.06.2014 - Husum


      Das neue Ölwehrboot wird auch zur Wasserrettung eingesetzt

Die Feuerwehr könnte manch einer meinen kommt in der Hauptsache beim Löschen von Bränden zum Einsatz. Doch ihre Aufgaben sind weitaus vielschichtiger: Neben der Brandbekämpfung stehen die Einsatzkräfte auch für die Technische Hilfe bereit. Bei Autounfällen sind sie es, die Menschen aus den Autowracks befreien. Eine ganz besondere Lage ist die Rettung von Personen aus dem Wasser. Im Fachjargon der Rettungsleitstelle heißt das „TH Y WASSER“. Das Y steht für ein oder mehrere Menschenleben, die in Gefahr sind und schnelle Hilfe benötigen.

Damit das im Ernstfall auch sicher klappt, wurde jetzt in Zusammenarbeit mit der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft DLRG am Husumer Außenhafen geübt. Die zu rettende Person stellte die DLRG. Mit einem Neoprenanzug bekleidet sprang sie in die noch recht kühle Nordsee. Die Feuerwehr rückte nun mit der Drehleiter an und brachte sie an der Kaimauer in Stellung. In diesem Fall fungierte die Leiter als Kran für das neue Ölwehrboot. Allerlei Handgriffe waren notwendig. Schließlich war das Boot zu Wasser gelassen und konnte nach kurzer Fahrt den auf Rettung wartenden über die Bugklappe ins Boot ziehen. In einer Schleifkorbtrage wurde er anschließend mit der Drehleiter über die Kaimauer gehievt und landete glücklich bei den Einsatzkräften an Land.

Die DLRG, in der Wasserrettung zu Hause, beobachtete den ganzen Vorgang aus ihrem eigenen Boot und gab allerlei Hinweise. Technische Hilfe in Verbindung mit Wasserrettung erfordert die gezielte Zusammenarbeit.

Zum Schluss gab es eine Manöverkritik der alles im Blick habenden Übungsleiter. Insgesamt hat alles gut geklappt, aber im Ernstfall zählt jede Minute und jeder einzelne Handgriff. Ein guter Grund solche Situationen immer wieder zu üben und kritisch zu begutachten. Nach der Übung ist eben auch vor der Übung.

Links: Zwei Einsatzkräfte in Überlebensanzügen retten die Person. Rechts: Glückliches Ende an der Kaimauer.

Hinweis: Alle Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern.

 

 

Aus gegebener Veranlassung möchten wir darauf hinweisen, dass es sich bei dieser Übung nicht um einen Beitrag zum sogenannten Cold-Water-Challenge handelt. Von diesem zunehmend auch in Feuerwehrkreisen Einzug nehmenden "Wettbewerb" möchte sich die Freiwillige Feuerwehr Husum ausdrücklich distanzieren.

 

 

 

 


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