Freiwillige Feuerwehr Husum
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Trauer um Christoph Barzel

06.07.2015 - Husum / Schobüll

 


Christoph Lund erhält HANSA PARK - FLAMING STAR

10.05.2015 - Husum

„HANSA PARK – FLAMING STAR“ zum dritten Mal vergeben Christoph Lund aus Husum ist neuer Preisträger Christoph Lund aus Husum, Kreis Nordfriesland, ist neuer Preisträger des „HANSA PARK - FLAMING STAR“ Ehrenpokal. Mit dem Preis wurde das vorbildliche, über elf Jahre währende Engagement bei den FLAMING STARS, der Interessengemeinschaft Motorrad fahrender Feuerwehrleute, gewürdigt.


                  Flaming Star Christoph Lund

Die Auszeichnung überreichten Christian Albertsen, Kreiswehrführer Nordfriesland und Werner Stöwer, Gründer der Flaming Stars am 5. April 2015 , im Anschluss an den Motorradgottesdienst im Rahmen eines gemütlichen Beisammensein auf dem Grundstück der Familie Lund in der Friedrichstraße in Husum. Der zum dritten Mal vergebene Preis ist undotiert. Er besteht aus Pokal-, Urkunde- und zehn Tageskarten für den Besuch im HANSA-PARK.

Christoph Lund ist ein aktiver, auch „Allwetter“-Motorradfahrer. Im Jahr 2004 wurde er zum Beauftragten der Flaming Stars für den Kreis Nordfriesland ernannt. Er koordiniert dort die Termine, Ausfahrten, beispielsweise Motorradtouren nach Sylt, Föhr oder Husum. Dadurch ist er auch zu einem guten Botschafter seiner Heimat Nordfriesland geworden. Zusätzlich fungiert er als Ansprechpartner für den Landessprecher und ist Mitglied im Landesgremium aller FS-Beauftragten.

Am ersten Treffen der Flaming Stars (FS), am 22. August 2004 in Gönnebek, Kreis Segeberg, nahm Christoph mit einer Abordnung von Motorradfahrern der Freiwilligen Feuerwehr Husum teil. Er forderte die Gründer der Flaming Stars nicht nur zum Weitermachen auf, sondern stellte sich selbst in die Dienste der Interessengemeinschaft.

Große Unterstützung und Verständnis erfährt Christoph durch seine Ehefrau Kerstin. Seit 2005 beteiligen sich die Flaming Stars am Motorrad-Gottesdienst (Mogo) der Nordkirche e.V. in Husum. Nach dem Mogo sorgt das Ehepaar Lund, gemeinsam mit einer Helferschar, für ein gemütliches Beisammensein.

Das engagierte Verhalten findet bei den Motorradfahrern und Gästen, auch aus anderen Kreisen und Ländern, ungeteiltes Lob und anerkennende Beachtung. Der HANSA-PARK – FLAMING-STAR ist ein Gemeinschaftsprojekt der HANSA-PARK Freizeitund Familienpark GmbH und der FLAMING STARS Interessengemeinschaft Motorrad fahrender Feuerwehrleute in Schleswig-Holstein. Der Preis wird jährlich vergeben.


Abschied von Marius Ruschke

29.04.2015 - Husum

Über 500 Gäste kamen in die Husumer Marienkirche, um Abschied von Marius Ruschke zu nehmen. Ein Nachruf von Jürgen Jensen:

Marius Ruschke ist mitten aus dem Leben, wie immer voller Pläne und Aktivitäten, von uns gegangen. Er ist nicht mehr da — ein unerträglicher Gedanke. Die Freiwillige Feuerwehr Husum trauert um ihr Ehrenmitglied, um ihren Kameraden, Hauptbrandmeister Marius Ruschke.

Marius trat am 26. Juni 1964 in die Freiwillige Feuerwehr Husum ein. Er erlernte schnell das Feuerwehrhandwerk, wurde ein engagierter und tüchtiger Feuerwehrmann, der vor nichts zurückschreckte, sagt man. Er mochte den Einsatz- und Ausbildungsdienst und schätzte die Kameradschaft und die Geselligkeit unter Gleichgesinnten. Doch seine große Leidenschaft war die Mitarbeit in der Jugendfeuerwehr. Er verstand es junge Menschen für den Feuerwehrdienst zu begeistern, und so war er von 1972 bis 1978 unser Jugendfeuerwehrwart. Klare Ansagen, gute Ausbildung, korrektes Auftreten in der Öffentlichkeit, aber auch Spaß und Freude bei der Jugendfeuerwehr, das waren seine Leitlinien und damit gewann er die Gunst der Jugendlichen. Die Arbeit für die Jugendfeuerwehr sollte zu seiner Lebensaufgabe werden, die er überaus erfolgreich auf nationaler und internationaler Ebene fortsetzte. Davon werden wir noch hören.

Trotz der damit verbundenen vielseitigen Verpflichtungen engagierte er sich auch weiterhin für die Freiwillige Feuerwehr Husum. So förderte er die Freundschaft zu unserer Partnerfeuerwehr Memmingen, knüpfte Kontakte nach Heilbad Heiligenstadt, Heidelsheim, Hörby in Schweden und zu vielen anderen Feuerwehren mehr. Er war unser Verbindungsmann zur Bundeswehr und zu den Feuerwehrausrüstern. Einem Außenminister gleich reiste er durch die Lande und machte überall seine Heimatstadt und seine Heimatfeuerwehr Husum bekannt.

Sein besonderer Umgang mit den Menschen und seine besondere Art der Kommunikation öffneten ihm dabei Tür und Tor. Deutlich und ohne Umschweife, häufig gemischt mit dem ihm eigenen Humor, konnte er jedem unmissverständlich klarmachen, wohin der Weg gehen sollte. Selbst hochrangigen Repräsentanten aus Politik, Wirtschaft oder Militär, näherte er sich selbstbewusst und stets korrekt, doch nicht selten war man bereits nach kurzer Zeit per Du. Er war ein Strippenzieher, ein Brückenbauer und er verstand es seine Verbindungen zu nutzen. Immer für die Sache Feuerwehr, nie zu seinem eigenen Vorteil. So oder ganz ähnlich haben ihn sicher die meisten die heute zu seiner Trauerfeier in die Marienkirche gekommen sind, kennengelernt, erlebt und geschätzt. Typisch Marius eben: Einmalig.

"Nu går de gamle hjem" — jetzt gehen die Alten nach Hause — pflegte Marius in geselliger Runde, auf Dänisch gern denjenigen nachzurufen, die sich vor ihm auf den Heimweg machten. Dabei spielte es keine Rolle ob diese Gäste wirklich älter waren als er. Es war sein Signal, durchaus vorwurfsvoll zu sagen: Das Beisammensein ist noch nicht zu Ende, warum geht ihr schon? Es ist doch noch so früh. Und nun — nun hat er die Heimreise angetreten und wir sind es die sagen: Es ist doch noch so früh.

Marius, wir danken dir für über 50 Jahre Feuerwehrdienst zum Wohle deiner Mitbürger in Husum und Umgebung. Für deine gelebte Kameradschaft, deine Lebensfreude und für deine Art und Weise mit den Menschen umzugehen. So wollen wir dich in unserer Erinnerung und in unseren Herzen behalten, auch wenn wir dich von nun an schmerzlich vermissen. Die Freiwillige Feuerwehr Husum ist stolz darauf sagen zu können: Marius Ruschke, das war einer von uns.

Nu går de gamle hjem. Farvel Marius og tak for alt.

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Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr

06.03.2015 - Husum

Durchschnittlich alle 35 Stunden rückt die Husumer Freiwillige Feuerwehr zu einem Einsatz aus. Dies ist der Wert aus dem Jahr 2014, dessen Bilanz Wehrführer Jürgen Jensen auf der Jahreshauptversammlung auf der Feuerwache im Marienhofweg vorstellte. Mit 250 Einsätzen lag 2014 leicht über dem 10-Jahresdurchschnitt. Häufig waren Brandmeldeanlagen der Anlass für die Alarmierung. Auch Rauchwarnmelder in Privatwohnungen führten zu Einsätzen, wobei hier allerdings die Zahl der Fehlalarme deutlich geringer war und ein tatsächlicher Brand oder eine Rauchentwicklung den Melder auslöste.

47 mal musste ein Feuer gelöscht werden, davon 2 Großbrände und in 44 Fällen leitstete die Feuerwehr Technische Hilfe, z.B bei Verkehrsunfällen. Insgesamt wurden 9 Menschen aus unmittelbarer Lebensgefahr gerettet. Das ganze Einsatzgeschehen wird von 106 ehrenamtlichen Mitgliedern geleistet, die an den Standorten Husum und Schobüll ihren freiwilligen Dienst neben ihrer Erwerbstätigkeit leisten.

Zu den Zuhörenden beim Jahresbericht zählten nicht nur die Mitglieder der Feuerwehr mit Jugend- und Ehrenabteilung, sondern auch Vertreter der Stadt Husum, allen voran Bürgermeister Uwe Schmitz und Bürgervorsteher Peter Empen. Weitere Gäste aus Verwaltung, Politik sowie Abordnungen aus den Nachbarwehren, vom Kreisfeuerwehrverband, Jugendfeuerwehr und befreundeten Organisationen und natürlich der regionalen Presse waren erschienen.

Als zweiter Redner gab Jugendfeuerwehrwart Tobias Bispeling einen Überblick der Tätigkeiten seiner 31-köpfigen Jugendfeuerwehr. Kassenwartin Heidi Petersen berichtete von einer guten Finanzlage. Jedenfalls ist für die geplanten Feierlichkeiten zum 140-jährigen Bestehen der Wehr einiges an Rücklagen vorhanden. In diesem Rahmen findet am 13. September ein Tag der offenen Tür statt.

Drei neue Mitglieder wechselten aus der Jugendabteilung in den aktiven Dienst:

  • Svea Franka Speck
  • Tim Borowski
  • Torben Erichsen

Mit über 80 anwesenden wahlberechtigten Mitgliedern gab es für die Durchführung der satzungsgemäßen Wahlen keine Hindernisse:

  • Jörg Wibling - bleibt Gruppenführer der 1. Gruppe
  • Christian Martens - wird neuer Gruppenführer der 5. Gruppe
  • Sönke Pilz - behält die Führung der Reservegruppe und der Ehrenabteilung
  • Mark Lohner - wird Mannschaftsprecher für 2 Jahre
  • Arne Erichsen - übernimmt dieses Amt für 1 Jahr
  • Stephan Otto - wird Kassenprüfer

 

Von links: Bürgermeister Uwe Schmitz, Marc Lohner,
Arne Erichsen, Jörg Wibling, Christian Martens,
Sönke Pilz und Bürgervorsteher Peter Empen

Ein besonderer Punkt ist immer die Beförderung und Ehrung von Mitgliedern:

  • Ole Suhr - wird für 10 Jahre Mitgliedschaft geehrt
  • Erhard Frädermann - für 30 Jahre
  • Wolfgang Otto und Klaus Peters - für stolze 40 Jahre
  • Das Brandschutzehrenzeichen in Silber des Landes Schleswig-Holstein wird an Jörg Paysen verleihen
  • Die hohe Auszeichnung des Brandschutzehrenzeichens in Gold geht an Wolfgang Otto.
  • Ebenfalls Wolfgang Otto wird zum Ehrenlöschmeister befördert und wechselt in die Ehrenabteilung

 

Von links: Bürgermeister Uwe Schmitz, Jörg Paysen,
Erhard Frädermann, Wolfgang Otto, Klaus Peters und
Bürgervorsteher Peter Empen

Zum Schluss hatten die Gäste das Wort. Bürgervorsteher Peter Empen lobte die fantastische Leistung der Freiwilligen Feuerwehr. Er plädierte dafür, in der Freiwilligen Feuerwehr mehr als nur eine Dienstleistung zu sehen und forderte ein Umdenken und bessere Honorierung der Aktivitäten der Ehrenamtlichen. Insbesondere auch Arbeitgeber seien aufgefordert, die gute Ausbildung, das Engagement und die sogenannten Soft Skills der Feuerwehrmitglieder bei der Einstellung zu berücksichtigen.

Hinweis:

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Das Wetter spielte mit beim Biikebrennen

23.02.2015 - Husum

Auch in diesem Jahr fiel das traditionelle Biikebrennen am Dockkoog auf das Wochenende und so wurden besonders viele Gäste auch Nah und fern erwartet. Nur das Wetter schien nicht so recht mitzumachen: Tagsüber gab ein unfreundliches Gemisch aus Dauerregen und Schneegraupeln. Doch kurz vor dem Start klarte sich der Himmel auf und die Regenschirme konnten eingeklappt werden.

Wehrführer Jürgen Jensen begrüßte die Gäste mit einem heimischen "Moin" und unterließ es nicht, den von auswärts Angereisten zu erklären, dass es sich hier um den üblichen, ganztägigen verwendeten Gruß handelt. Auch Bürgermeister Uwe Schmitz begann seine so Biikerede. Er schloss in seiner Rede auch die Menschen mit ein, die bei uns Schutz suchen und es verdienen, dass ihnen mit menschlicher Wärme begegnet wird. Am Ende gab es das Signal an die Jugendfeuerwehr, die mit Fackeln bereit stand, zum Anzünden der Biike.

Hier zeigte sich die Kompetenz der Feuerwehr in Sachen Feuer. Trotz reichhaltigen Regens in den Stunden zuvor, loderte die Biike schon nach wenigen Minuten und spendete den Betrachtern zumindest auf der zugewandten Seite Wärme. Was dann noch an Behaglichkeit fehlte, konnten Bratwurst und Glühwein ergänzen.

Und was wäre eine Biike am Dockkoog ohne Musik. Hier sorgte der Feuerwehrmusikzug Viöl unter Stabführer Frank Jensen für den klangvollen Rahmen. Als Bühne diente der von der Husumer Ringreitergilde zur Verfügung gestellte Wagen.

Auch das 13. Biikebrennen war wieder eine gelungene Veranstaltung, die viele Besucherinnen und Besucher nach Husum lockt, um diesen inzwischen als Kulturerbe anerkannten Brauch beizuwohnen.

Die Husumer Feuerwehr dankt insbesondere auch den Sponsoren, der Firma Autokraft für die Bereitstellung des Buspendelverkehrs sowie dem Tourismus- und Stadtmarketing Husum, der Nord-Ostsee-Sparkasse, der Stadtwerke Husum GmbH und der Firma PLAZA, ohne die diese Veranstaltung so nicht möglich wäre.

Vom Deich aus sieht man auch die zweite Husumer Biike in Schobüll.

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