Freiwillige Feuerwehr Husum
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PRESSE

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Kühles Dankeschön für die Feuerwehr

17.07.2015 - Husum


             Das war Spitze. Michelangelo Zardetto
                      spendierte allen ein Eis.

Nein, das Dankeschön war nicht kühl, sondern eher warm und herzlich, denn es gab für jeden eine Riesenportion Eiscreme.

Die Geschichte, warum Michelangelo Zardetto, Inhaber eines Husumers Eiscafés, die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr zu einer Extra-Portion Eis einlud ist Folgende: Am Heilig Abend des vergangenen Jahres brannte es im Keller des Betriebes und nur dank der schnell eintreffenden Feuerwehr und umsichtigen Handels der Einsatzkräfte konnte ein größerer Schaden vermieden werden. Aus Dankbarkeit sicherte Herr Zardetto den Einsatzkräften dafür zu, Sie zu einem zünftigen Eisbecher einzuladen.

Und jetzt, im Sommer, wo man auf Grund der Temperaturen mehr Appetit auf Speiseeis hat als im Winter, wurde dieses Versprechen auch prompt eingelöst. Aus diesem Grund rückte die Feuerwehr ein weiteres Mal mit mehreren Löschfahrzeugen an und brachte auch gleich die Jugendfeuerwehr mit. Das Jungvolk freute sich natürlich sehr über die süße Köstlichkeit, und so mancher Passant war sicher erstaunt über die lange Schlange von Uniformierten am Ausgabetresen des Cafés.

Die Freiwillige Feuerwehr hat sich sehr über dieses Dankeschön gefreut, zeigt es doch die hohe Anerkennung ihrer Arbeit, bei Gefahr und in der Not zu helfen. Und das übrigens ehrenamtlich und seit 140 Jahren rund um die Uhr!

Da steht die Jugendfeuerwehr gern an.

Hinweis: Die Fotos lassen sich durch Anklicken vergrößern.

 


Trauer um Christoph Barzel

06.07.2015 - Husum / Schobll

 


Christoph Lund erhält HANSA PARK - FLAMING STAR

10.05.2015 - Husum

„HANSA PARK – FLAMING STAR“ zum dritten Mal vergeben Christoph Lund aus Husum ist neuer Preisträger Christoph Lund aus Husum, Kreis Nordfriesland, ist neuer Preisträger des „HANSA PARK - FLAMING STAR“ Ehrenpokal. Mit dem Preis wurde das vorbildliche, über elf Jahre währende Engagement bei den FLAMING STARS, der Interessengemeinschaft Motorrad fahrender Feuerwehrleute, gewürdigt.


                  Flaming Star Christoph Lund

Die Auszeichnung überreichten Christian Albertsen, Kreiswehrführer Nordfriesland und Werner Stöwer, Gründer der Flaming Stars am 5. April 2015 , im Anschluss an den Motorradgottesdienst im Rahmen eines gemütlichen Beisammensein auf dem Grundstück der Familie Lund in der Friedrichstraße in Husum. Der zum dritten Mal vergebene Preis ist undotiert. Er besteht aus Pokal-, Urkunde- und zehn Tageskarten für den Besuch im HANSA-PARK.

Christoph Lund ist ein aktiver, auch „Allwetter“-Motorradfahrer. Im Jahr 2004 wurde er zum Beauftragten der Flaming Stars für den Kreis Nordfriesland ernannt. Er koordiniert dort die Termine, Ausfahrten, beispielsweise Motorradtouren nach Sylt, Föhr oder Husum. Dadurch ist er auch zu einem guten Botschafter seiner Heimat Nordfriesland geworden. Zusätzlich fungiert er als Ansprechpartner für den Landessprecher und ist Mitglied im Landesgremium aller FS-Beauftragten.

Am ersten Treffen der Flaming Stars (FS), am 22. August 2004 in Gönnebek, Kreis Segeberg, nahm Christoph mit einer Abordnung von Motorradfahrern der Freiwilligen Feuerwehr Husum teil. Er forderte die Gründer der Flaming Stars nicht nur zum Weitermachen auf, sondern stellte sich selbst in die Dienste der Interessengemeinschaft.

Große Unterstützung und Verständnis erfährt Christoph durch seine Ehefrau Kerstin. Seit 2005 beteiligen sich die Flaming Stars am Motorrad-Gottesdienst (Mogo) der Nordkirche e.V. in Husum. Nach dem Mogo sorgt das Ehepaar Lund, gemeinsam mit einer Helferschar, für ein gemütliches Beisammensein.

Das engagierte Verhalten findet bei den Motorradfahrern und Gästen, auch aus anderen Kreisen und Ländern, ungeteiltes Lob und anerkennende Beachtung. Der HANSA-PARK – FLAMING-STAR ist ein Gemeinschaftsprojekt der HANSA-PARK Freizeitund Familienpark GmbH und der FLAMING STARS Interessengemeinschaft Motorrad fahrender Feuerwehrleute in Schleswig-Holstein. Der Preis wird jährlich vergeben.


Abschied von Marius Ruschke

29.04.2015 - Husum

Über 500 Gäste kamen in die Husumer Marienkirche, um Abschied von Marius Ruschke zu nehmen. Ein Nachruf von Jürgen Jensen:

Marius Ruschke ist mitten aus dem Leben, wie immer voller Pläne und Aktivitäten, von uns gegangen. Er ist nicht mehr da — ein unerträglicher Gedanke. Die Freiwillige Feuerwehr Husum trauert um ihr Ehrenmitglied, um ihren Kameraden, Hauptbrandmeister Marius Ruschke.

Marius trat am 26. Juni 1964 in die Freiwillige Feuerwehr Husum ein. Er erlernte schnell das Feuerwehrhandwerk, wurde ein engagierter und tüchtiger Feuerwehrmann, der vor nichts zurückschreckte, sagt man. Er mochte den Einsatz- und Ausbildungsdienst und schätzte die Kameradschaft und die Geselligkeit unter Gleichgesinnten. Doch seine große Leidenschaft war die Mitarbeit in der Jugendfeuerwehr. Er verstand es junge Menschen für den Feuerwehrdienst zu begeistern, und so war er von 1972 bis 1978 unser Jugendfeuerwehrwart. Klare Ansagen, gute Ausbildung, korrektes Auftreten in der Öffentlichkeit, aber auch Spaß und Freude bei der Jugendfeuerwehr, das waren seine Leitlinien und damit gewann er die Gunst der Jugendlichen. Die Arbeit für die Jugendfeuerwehr sollte zu seiner Lebensaufgabe werden, die er überaus erfolgreich auf nationaler und internationaler Ebene fortsetzte. Davon werden wir noch hören.

Trotz der damit verbundenen vielseitigen Verpflichtungen engagierte er sich auch weiterhin für die Freiwillige Feuerwehr Husum. So förderte er die Freundschaft zu unserer Partnerfeuerwehr Memmingen, knüpfte Kontakte nach Heilbad Heiligenstadt, Heidelsheim, Hörby in Schweden und zu vielen anderen Feuerwehren mehr. Er war unser Verbindungsmann zur Bundeswehr und zu den Feuerwehrausrüstern. Einem Außenminister gleich reiste er durch die Lande und machte überall seine Heimatstadt und seine Heimatfeuerwehr Husum bekannt.

Sein besonderer Umgang mit den Menschen und seine besondere Art der Kommunikation öffneten ihm dabei Tür und Tor. Deutlich und ohne Umschweife, häufig gemischt mit dem ihm eigenen Humor, konnte er jedem unmissverständlich klarmachen, wohin der Weg gehen sollte. Selbst hochrangigen Repräsentanten aus Politik, Wirtschaft oder Militär, näherte er sich selbstbewusst und stets korrekt, doch nicht selten war man bereits nach kurzer Zeit per Du. Er war ein Strippenzieher, ein Brückenbauer und er verstand es seine Verbindungen zu nutzen. Immer für die Sache Feuerwehr, nie zu seinem eigenen Vorteil. So oder ganz ähnlich haben ihn sicher die meisten die heute zu seiner Trauerfeier in die Marienkirche gekommen sind, kennengelernt, erlebt und geschätzt. Typisch Marius eben: Einmalig.

"Nu går de gamle hjem" — jetzt gehen die Alten nach Hause — pflegte Marius in geselliger Runde, auf Dänisch gern denjenigen nachzurufen, die sich vor ihm auf den Heimweg machten. Dabei spielte es keine Rolle ob diese Gäste wirklich älter waren als er. Es war sein Signal, durchaus vorwurfsvoll zu sagen: Das Beisammensein ist noch nicht zu Ende, warum geht ihr schon? Es ist doch noch so früh. Und nun — nun hat er die Heimreise angetreten und wir sind es die sagen: Es ist doch noch so früh.

Marius, wir danken dir für über 50 Jahre Feuerwehrdienst zum Wohle deiner Mitbürger in Husum und Umgebung. Für deine gelebte Kameradschaft, deine Lebensfreude und für deine Art und Weise mit den Menschen umzugehen. So wollen wir dich in unserer Erinnerung und in unseren Herzen behalten, auch wenn wir dich von nun an schmerzlich vermissen. Die Freiwillige Feuerwehr Husum ist stolz darauf sagen zu können: Marius Ruschke, das war einer von uns.

Nu går de gamle hjem. Farvel Marius og tak for alt.

Alle Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern.

 


Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr

06.03.2015 - Husum

Durchschnittlich alle 35 Stunden rückt die Husumer Freiwillige Feuerwehr zu einem Einsatz aus. Dies ist der Wert aus dem Jahr 2014, dessen Bilanz Wehrführer Jürgen Jensen auf der Jahreshauptversammlung auf der Feuerwache im Marienhofweg vorstellte. Mit 250 Einsätzen lag 2014 leicht über dem 10-Jahresdurchschnitt. Häufig waren Brandmeldeanlagen der Anlass für die Alarmierung. Auch Rauchwarnmelder in Privatwohnungen führten zu Einsätzen, wobei hier allerdings die Zahl der Fehlalarme deutlich geringer war und ein tatsächlicher Brand oder eine Rauchentwicklung den Melder auslöste.

47 mal musste ein Feuer gelöscht werden, davon 2 Großbrände und in 44 Fällen leitstete die Feuerwehr Technische Hilfe, z.B bei Verkehrsunfällen. Insgesamt wurden 9 Menschen aus unmittelbarer Lebensgefahr gerettet. Das ganze Einsatzgeschehen wird von 106 ehrenamtlichen Mitgliedern geleistet, die an den Standorten Husum und Schobüll ihren freiwilligen Dienst neben ihrer Erwerbstätigkeit leisten.

Zu den Zuhörenden beim Jahresbericht zählten nicht nur die Mitglieder der Feuerwehr mit Jugend- und Ehrenabteilung, sondern auch Vertreter der Stadt Husum, allen voran Bürgermeister Uwe Schmitz und Bürgervorsteher Peter Empen. Weitere Gäste aus Verwaltung, Politik sowie Abordnungen aus den Nachbarwehren, vom Kreisfeuerwehrverband, Jugendfeuerwehr und befreundeten Organisationen und natürlich der regionalen Presse waren erschienen.

Als zweiter Redner gab Jugendfeuerwehrwart Tobias Bispeling einen Überblick der Tätigkeiten seiner 31-köpfigen Jugendfeuerwehr. Kassenwartin Heidi Petersen berichtete von einer guten Finanzlage. Jedenfalls ist für die geplanten Feierlichkeiten zum 140-jährigen Bestehen der Wehr einiges an Rücklagen vorhanden. In diesem Rahmen findet am 13. September ein Tag der offenen Tür statt.

Drei neue Mitglieder wechselten aus der Jugendabteilung in den aktiven Dienst:

  • Svea Franka Speck
  • Tim Borowski
  • Torben Erichsen

Mit über 80 anwesenden wahlberechtigten Mitgliedern gab es für die Durchführung der satzungsgemäßen Wahlen keine Hindernisse:

  • Jörg Wibling - bleibt Gruppenführer der 1. Gruppe
  • Christian Martens - wird neuer Gruppenführer der 5. Gruppe
  • Sönke Pilz - behält die Führung der Reservegruppe und der Ehrenabteilung
  • Mark Lohner - wird Mannschaftsprecher für 2 Jahre
  • Arne Erichsen - übernimmt dieses Amt für 1 Jahr
  • Stephan Otto - wird Kassenprüfer

 

Von links: Bürgermeister Uwe Schmitz, Marc Lohner,
Arne Erichsen, Jörg Wibling, Christian Martens,
Sönke Pilz und Bürgervorsteher Peter Empen

Ein besonderer Punkt ist immer die Beförderung und Ehrung von Mitgliedern:

  • Ole Suhr - wird für 10 Jahre Mitgliedschaft geehrt
  • Erhard Frädermann - für 30 Jahre
  • Wolfgang Otto und Klaus Peters - für stolze 40 Jahre
  • Das Brandschutzehrenzeichen in Silber des Landes Schleswig-Holstein wird an Jörg Paysen verleihen
  • Die hohe Auszeichnung des Brandschutzehrenzeichens in Gold geht an Wolfgang Otto.
  • Ebenfalls Wolfgang Otto wird zum Ehrenlöschmeister befördert und wechselt in die Ehrenabteilung

 

Von links: Bürgermeister Uwe Schmitz, Jörg Paysen,
Erhard Frädermann, Wolfgang Otto, Klaus Peters und
Bürgervorsteher Peter Empen

Zum Schluss hatten die Gäste das Wort. Bürgervorsteher Peter Empen lobte die fantastische Leistung der Freiwilligen Feuerwehr. Er plädierte dafür, in der Freiwilligen Feuerwehr mehr als nur eine Dienstleistung zu sehen und forderte ein Umdenken und bessere Honorierung der Aktivitäten der Ehrenamtlichen. Insbesondere auch Arbeitgeber seien aufgefordert, die gute Ausbildung, das Engagement und die sogenannten Soft Skills der Feuerwehrmitglieder bei der Einstellung zu berücksichtigen.

Hinweis:

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Weitere Bilder finden Sie [hier].

 


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