Freiwillige Feuerwehr Husum
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Hollywood bricht Rekorde

28.11.2015 - Husum

Beim diesjährigen Stiftungsfest war einiges anders als sonst: Zum ersten die runde Zahl 140 und dann ein Motto: "Feuerwehr Husum goes to Hollywood".

Ganz wie man sich es in Hollywood vorstellt, gab es für die Gäste gleich am Eingang einen roten Teppich. Und da Hollywood bekanntermaßen in den USA liegt, begrüßte eine waschecht amerikanisch gekleidete Einsatzkraft die ankommenden Besucherinnen und Besucher. Dem eigentlichen Fest war diesmal im Foyer des NCC ein "Warmup" vorgeschaltet, bei dem die Storm-Town Jazzcompany mit flotten Diexieland-Rythmen aufspielte. Und in Hollywood geht's nicht ohne Blitzlichter: Alle Gäste konnten sich in einer eigens entworfenen Dekoration samt Oskar und rotem Teppich in fotografieren lassen.

Gekommen waren nicht nur Husumer, sondern vor allen Dingen auch Abordnungen aus Husums Partnerfeuerwehren in Heiligenstadt und Memmingen und von der befreundeten Feuerwehr Heidelsheim. Ganz besonders erfreut wurde die Delegation aus dem polnischen Trzcianka begrüßt, angeführt vom Leiter der dortigen Berufsfeuerwehr.

Das neue Konzept brachte auch gleich einen Besucherrekord: Über 300 Gäste waren der Einladung gefolgt.


                              Kam gut an:
                  Feuerwehr Husum goes Hollywood

Danach ging es bewährt weiter mit der Ansprache von Wehrführer Jürgen Jensen, der anschließend die anstehenden Ehrungen und Beförderungen vornahm:

  • Beförderung zur Hauptfeuerwehrfrau bzw. Hauptfeuerwehrmann:
    Anja Deckmann, Rainer Ueth, Marvin Frey, und Lars Brüning
  • Sönke Kuhn wird für 10 Jahre Mitgliedschaft geehrt
  • Broder Hansen und Werner Nissen werden vom Bürgermeister Uwe Schmitz für 30 Jahre Mitgliedschaft geehrt
  • Uwe Jessen erhält ebenfalls von Uwe Schmitz die Auszeichnung für 50 Jahre Mitgliedschaft
  • Für 40 Jahre im aktiven Einsatzdienst in der Feuerwehr erhalten Peter Post, Ferdinand Beldowitsch und Jens-Peter Martens das Brandschutzehrenzeichen in Gold
  • Der stellvertretende Kreiswehrführer Wolfgang Clasen verleiht Jens-Peter Martens das Schleswig-Holsteinische Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber
  • Peter Post wird mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber geehrt

Und dann ging es los mit dem eigentlichen Fest und erstmals spielten hier die Hohner Dorfmusikanten auf. Die letzte Änderung war ebenfalls ein voller Erfolg: Statt der Tombala wurden Oskars verlost und diese verbanden sich mit attraktiven Preisen der Sponsoren des Stiftungsfestes. So gab es Gutscheine für Schmuck, Musicalbesuche und Reisen zu gewinnen.

Wie immer kam auch bei dieser Feier der Brandschutz in Husum nicht zu kurz: Die Husumer Feuerwache war von der Mildstedter Feuerwehr besetzt, für den Fall der Fälle. Dafür herzlichen Dank.

 

                   Wie in Hollywood: Die Verleihung der Oskars

 

  Eine Fotogalerie vom Stiftungsfest, finden Sie [hier].

 


Powitanie Husum

15.11.2015 - Husum

"Powitanie" heißt willkommen, „Dzień dobry" guten Tag, "dziękuję bardzo" bedeutet vielen Dank. Diese und andere zungenbrecherisch auszusprechenden polnischen Grundvokabeln lernten elf Mitglieder der Husumer Jugendfeuerwehr bei einer extra dafür engagierten Lehrerin, um sich auf den Besuch in Husums Partnerstadt Trzcianka vorzubereiten. "Man muss sicher nicht fließend polnisch sprechen, aber die wichtigsten Redewendungen des Alltags erleichtern den Kontakt ungemein" meinte dazu Husums Wehrführer Jürgen Jensen.

So wurden denn die Jugendlichen aus Husum, begleitet von vier Ausbildern, sehr herzlich aufgenommen und die Gastgeber aus Polen hatten sich eine ganze Menge einfallen lassen, um den dreitägigen Besuch kurzweilig werden zu lassen. Als Erstes stand ein Empfang bei Bürgermeister Krzysztof Czarnecki an, dann folgten ein Stadtrundgang und natürlich ein Besuch bei der Feuerwehr. In Trzcianka gibt es eine kleine Berufsfeuerwehr, die durch zusätzliche freiwillige Feuerwehren im Umland der 24.000 Einwohner großen Gemeinde ergänzt wird. Für schleswig-holsteinische Verhältnisse ungewöhnlich, da hier erst in Städten mit mehr als 80.000 Einwohnern eine Berufsfeuerwehr gefordert wird. Die Ausrüstung der Feuerwehr Trzcianka ist sehr modern und ganz auf die großen Waldflächen in der Umgebung abgestimmt. Die freiwilligen Feuerwehren unterhalten eine Jugendfeuerwehr, mit deren Jugendlichen auf der Feuerwache ein erster Kontakt stattfand.


                    Gruppenfoto vor dem Rathaus
      Hinten rechts im blauen Anzug der Bürgermeister
                             von Trzcianka

Danach lernten die Husumer eine Organisation kennen, die sich übersetzt "Schutzengel" nennt und sich um die Wasserrettung kümmert. Aber nicht nur das: Sie bietet auch Freizeitaktivitäten rund um das Wasser an, die allen Sicherheitsanforderungen genügen. Eine interessante Kombination fanden auch die Besucher bei der rasanten Fahrt mit dem organisationseigenen Schnellboot.

Zu sportlichen Turnier zwischen den Jugendfeuerwehren Trzcianka und Husum mit drei Disziplinen, kam es dann in der Sporthalle, bei dem die Husumer einen von drei eigens dafür gestifteten Pokalen gewannen. Bei dem gemeinsamen Abendessen in der Unterkunft, festigte sich der Kontakt der Jugendlichen beider Städte untereinander trotz der Sprachbarriere. Und per WhatsApp und Facebook wird die Verbindung bis zu einem nächsten Treffen aufrechterhalten.


  Rasant aber sicher: Ein polnischer Rettungsschwimmer 
          führt eine atemberaubende Bootsfahrt durch


Am letzten Tag ging es in das 120 Km südlich gelegene Feuerwehrmuseum Rakoniewice. Neben den üblichen Feuerwehrutensilien begeisterte die dort installierte Brandwohnung, in der mit multimedialer Unterstützung auf Brandgefahren aufmerksam gemacht wird.

Seit dem Husumer Besuch ist in dem Museum auch die Mütze des Husumer Gemeindewehrführers zu bewundern, die bis dahin in der Sammlung fehlte.

Die herzliche Aufnahme und große Gastfreundschaft der polnischen Gastgeber machten die Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis. Es ist schön zu sehen, dass sich Menschen unterschiedlicher Nationen und Kulturen ganz einfach kennen und schätzen lernten. Auf alle Fälle plant die Husumer Feuerwehr noch in diesem Jahr eine Gegeneinladung.

 

Das Museum in Rakoniewice ist um eine Attraktion reicher: Die Dienstmütze von Jürgen Jensen

 


Volles Haus beim Tag der offenen Tür

13.09.2015 - Husum

Schon vor dem Start um 11 Uhr strömten die Besucherinnen und Besucher zur Feuerwache im Marienhofweg, wo die Freiwillige Feuerwehr ein tolles Programm zu diesem besonderen Tag vorbereitet hatte.

Und so blieb es auch: Den ganzen Tag bildeten sich bei den Vorführungen Menschentrauben und die Helferinnen und Helfer kamen kaum mit der Ausgabe von Kaffee, Kuchen und Leckereien vom Grill nach. Schon am Vortag hatte der Aufbau begonnen und bei schätzungsweise 2.000 Besucherinnen und Besuchern hat sich diese Arbeit wohl gelohnt.

Die Einsatzkräfte demonstrierten, wie die Arbeit der Feuerwehr aussieht, angefangen von der Rettung von Verunglückten mit hydraulischer Schere und Spreitzer aus Fahrzeugen, der Bekämpfung von Bränden unter Atemschutz, dem Einsatz in absturzgefährdeten Bereichen und vieles mehr. Viel Beachtung fanden die bereitstehenden Löschfahrzeuge, der Rüstwagen, die Drehleiter und die anderen Spezialfahrzeuge. Wer wollte, durfte auch einmal selbst Hand anlegen und mit der hydraulischen Schere ein paar Schnitte tun oder mit einem Feuerlöscher einen kleinen Übungsbrand löschen. Immer wieder gab es Erstaunen darüber, dass die Freiwillige Feuerwehr über 200-mal im Jahr ausrückt und das alles freiwillig leistet ohne hauptamtliche Einsatzkräfte.

Für die Kleine sorgte die Jugendfeuerwehr mit ihrer Spritzwand für Spaß und Unterhaltung. Der Feuerwehrmusikzug aus Viöl und die Hattstedter Spielmannszug übernahmen es, den musikalischen Rahmen zu gestalten.


        Da kommt Freude auf: Willi Gerlach überreicht
       Wehrführer Jürgen Jensen den Spendenscheck

Da die Feuerwehr Husum dieses Jahr ihr 140-jähriges Bestehen feiert gab es gleich zwei Überraschungen. Eine ganz besondere Geburtstorte, die Svenja Petersen in stundenlanger Arbeit angefertigt hatte und ein komplettes Feuerwehrauto mit Blaulicht und dazugehörigem Feuerwehrmann darstellte. Dieses Kunstwerk wurde dann auch von Husums Bürgermeister Uwe Schmitz persönlich angeschnitten. Die zweite Überraschung kam von Willi Gerlach in Form eines namhaften Schecks über 5000 Euro. Dieser ansehnliche Betrag soll laut Wehrführer Jürgen Jensen unter anderem dafür verwendet werden, Softshelljacken für die Einsatzkräfte zu beschaffen.

Am Ende um 17 Uhr leerte sich das Gelände langsam und es konnte mit dem Abbau begonnen werden. Ein ereignisreicher Tag, der die lange Vorbereitung schnell vergessen ließ und ein voller Erfolg war.

Fotogalerie vom Tag der offenen Tür

Eine Fotogalerie mit vielen Eindrücken und Schnappschüssen finden Sie, [hier]

 


Es gibt nur Gewinner beim Entenrennen

16.08.2015 - Husum

Auch in diesem Jahr unterstützte die Freiwillige Feuerwehr Husum den Verein Round Table bei der Durchführung des Entenrennens im Husumer Hafen.


                               Die Enten am Start

Die Sache hat Tradition: Einer der Höhepunkte der Husumer Hafentage ist das Entenrennen bei dem es viele Preise zu gewinnen gibt und der Erlös einem guten Zweck zu Gute kommt. Sozusagen eine Win-Win-Situation. Um die glücklichen Gewinner zu bestimmen werden vom Krabbenkutter Marion aus über 4.000 handelsübliche Badewannen-Enten in quietschgelber Qualität zu Wasser gelassen und dank des auflaufenden Wassers und einem leichten Wind treiben die Plastikvögel zielgerichtet im Hafen. Nun kommt die Feuerwehr ins Spiel: Mit Hilfe einer treibenden, zweckentfremdeten Ölsperre an deren Ende eine spezielle Aufnahme abgebracht ist werden die Enten eingefangen und die Reihenfolge bestimmt die Vergabe der Preise.

Es gibt über 160 Preise und die verbleibenden Vögel, immerhin noch einige Tausend, müssen vom Boot aus mit Hilfe von Siebschaufeln und Muskelkraft wieder aus dem Wasser gefischt werden. So haben die Einsatzkräfte gut zu tun, alle Kunsttiere wieder sicher an Land zu bringen und ordentlich verpackt an den Round Table zu retournieren. Das klappte wie immer wie am Schnürchen. So ist die Feuerwehr auch hier wieder im Einsatz, um Menschen zu helfen, wenn auch nicht so direkt wie es sonst ihre Art ist. Und es gibt noch einen kleinen Ansporn: Im jeden Jahr bedankt sich der Round Table bei der Feuerwehr Husum mit einem selbst zubereiteten, reichhaltigen Buffet bei den Einsatzkräften.

Es gibt also nur Gewinner bei dieser Veranstaltung.

 

Mit der Siebschaufel kommen die Plastikvögel wieder ins Trockene, zum Schluss wird die Ölsperre eingeholt.

Hinweis: Alle Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern.

 

 


Kühles Dankeschön für die Feuerwehr

17.07.2015 - Husum


             Das war Spitze. Michelangelo Zardetto
                      spendierte allen ein Eis.

Nein, das Dankeschön war nicht kühl, sondern eher warm und herzlich, denn es gab für jeden eine Riesenportion Eiscreme.

Die Geschichte, warum Michelangelo Zardetto, Inhaber eines Husumers Eiscafés, die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr zu einer Extra-Portion Eis einlud ist Folgende: Am Heilig Abend des vergangenen Jahres brannte es im Keller des Betriebes und nur dank der schnell eintreffenden Feuerwehr und umsichtigen Handels der Einsatzkräfte konnte ein größerer Schaden vermieden werden. Aus Dankbarkeit sicherte Herr Zardetto den Einsatzkräften dafür zu, Sie zu einem zünftigen Eisbecher einzuladen.

Und jetzt, im Sommer, wo man auf Grund der Temperaturen mehr Appetit auf Speiseeis hat als im Winter, wurde dieses Versprechen auch prompt eingelöst. Aus diesem Grund rückte die Feuerwehr ein weiteres Mal mit mehreren Löschfahrzeugen an und brachte auch gleich die Jugendfeuerwehr mit. Das Jungvolk freute sich natürlich sehr über die süße Köstlichkeit, und so mancher Passant war sicher erstaunt über die lange Schlange von Uniformierten am Ausgabetresen des Cafés.

Die Freiwillige Feuerwehr hat sich sehr über dieses Dankeschön gefreut, zeigt es doch die hohe Anerkennung ihrer Arbeit, bei Gefahr und in der Not zu helfen. Und das übrigens ehrenamtlich und seit 140 Jahren rund um die Uhr!

Da steht die Jugendfeuerwehr gern an.

Hinweis: Die Fotos lassen sich durch Anklicken vergrößern.

 


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