Freiwillige Feuerwehr Husum
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PRESSE

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Training im Brandübungscontainer schafft Sicherheit

20.07.2017

Flashover im ContainerEine der anspruchsvollsten Aufgaben der Feuerwehren ist die Brandbekämpfung im Innenangriff unter umluftunabhängigem Atemschutz. In den vergangenen Wochen hatten insgesamt 22 Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Husum die Gelegenheit, diese in verschiedenen Brandübungscontainern intensiv zu üben.

Den Anfang machte eine Gruppe am 24.06.2017 in Rendsburg. Hier waren 9 Kameraden bzw. eine Kameradin angereist, darunter neben diversen Einsatzkräften auch drei Führungskräfte.

Nach der Sicherheitsunterweisung und einem theoretischen Ausbildungsteil folgte die Praxis. Diese war in drei Abschnitte unterteilt, welche von den Teilnehmern abgearbeitet wurden.

So wurde das Öffnen einer Brandraumtür mit den entsprechenden Verhaltensweisen geübt. Ein weiterer Abschnitt behandelte die Löschtechnik beim Vorgehen des Trupps im Seitenkriechgang in einen Brandraum und im Falle einer Rauchgasdurchzündung.

Schließlich folgte das Training im eigentlichen Brandcontainer, einer gasbetriebenen Brandsimulationsanlage. Dieser wird über eine Treppe vom Containerdach betreten und ist in zwei Räume mit mehreren „Brandstellen“ unterteilt. Lerninhalte hier waren das sichere Eindringen in den Brandraum, der korrekte Einsatz der Löschmittel, das Erkennen möglicher Gefahren und die sichere Anwendung der Löschtechniken. Simuliert wurde neben diversen „kleineren“ Bränden auch ein „Flashover“.

Die vorgehenden Trupps wurden hierbei aus dem Leitstand durch einen Ausbilder überwacht, zudem beinhaltet die Anlage umfangreiche Sicherheitssysteme und ein Rettungstrupp stand jederzeit vor dem Container bereit. So konnten diese wichtigen Inhalte der „heißen Ausbildung“ weitgehend gefahrlos geübt werden.

Unsere Kameraden nutzen diese Übung zudem, um erstmalig die neuen Digitalhandfunkgeräte mit den Schädeldeckenmikrofonen unter Atemschutz zu testen.

Am 29.06.2017 fuhr eine weitere Gruppe zur Landesfeuerwehrschule nach Harrislee. Dort wurde ein vergleichbares Training durchlaufen, jedoch hier in einem holzbefeuerten Brandübungscontainer. Auch hier konnten die Kameraden wertvolle Tipps und Erfahrungen für den Echtbetrieb sammeln.

Diese Ausbildung wurde am vergangenen Wochenende (15./16.07.2017) abgerundet durch zwei Ausbildungstage beim Kreisfeuerwehrverband Nordfriesland. Dieser hatte in Husum ein Praxisseminar mit einem ebenfalls gasbetriebenen Brandübungscontainer angeboten. Hier stellten sich zahlreiche Kameradinnen und Kameraden aus dem Kreisgebiet – auch wieder eine Abordnung aus Husum – der „heißen“ Herausforderung.

Zahlreiche Ausbilder sowie das DRK (Ortsverein Husum) unterstützten dieses Training, der Löschzug Gefahrgut Nordfriesland stellte hierfür ein Duschzelt zur Verfügung.

In der Feuerwehr Husum ist man sich einig, dass diese „heiße Ausbildung“ ein wichtiger Baustein in der ständigen Ausbildung für die Atemschutzgeräteträger ist und regelmäßig wiederholt werden wird.


Abnahme Leistungsspange der Jugendfeuerwehr Husum in Preetz

20.07.2017

Am vergangenen Samstag machten sich erneut einige Mitglieder der Jugendfeuerwehr Husum auf den Weg, um zur Abnahme der Leistungsspange – die höchste Auszeichnung für einen Jugendfeuerwehrangehörigen – anzutreten.

Dieses Wochenende ging es für die sieben Jugendlichen aus Husum nach Preetz. Auch diesmal wurde die Gruppe ergänzt durch Mitglieder aus den Jugendfeuerwehren Bohmstedt und Lütjenholm. Die Kameradinnen und Kameraden aus den verschiedenen Jugendfeuerwehren hatten sich seit Monaten regelmäßig getroffen, um gemeinsam für diese Leistungsprüfung zu trainieren und anzutreten.

Geprüft wurde in den fünf Kategorien Kugelstoßen, Schnelligkeitsübung, Staffellauf, Aufbau eines Löschangriffs sowie Theoriefragen, wobei die Gemeinschaftsleistung der Gruppe gewertet wird. Insgesamt traten an diesem Wochenende 17 Mannschaften an.

Zwei Kameradinnen aus Husum konnten nach erfolgreich bestandenen Prüfungen die hohe Auszeichnung  – quasi den Gesellenbrief - verdient mit nach Hause nehmen.

Die anderen fünf Kameraden hatten die Leistungsspange bereits früher erworben, waren jedoch als Unterstützung dabei, um im Falle einer Verletzung für einen jemanden einzuspringen oder unvollständige Gruppen zu vervollständigen. Auch hier zeigt sich wieder der hohe Stellenwert der Kameradschaft unter den Jugendlichen.


Trauer um Christian Meves

07.07.2017 - Husum

 


Abnahme Leistungsspange der Jugendfeuerwehr Husum auf Sylt

10.06.2017 - Sylt

Am Samstag den 10. Juni 2017 machten sich fünf Kameraden der Jugendfeuerwehr Husum mit einigen Ausbildern auf den Weg nach Sylt, um dort bei bestem Sommerwetter zur Abnahme der Leistungsspange anzutreten.

vl.l. Marten Vogler (Ausbilder),
Philipp Liborius, Lasse Paysen,
Clara Hempel, Jan Ole Peters,
Jan Behrendsen

Die Leistungsspange ist die höchste Auszeichnung, die ein Jugendfeuerwehrangehöriger innerhalb der Deutschen Jugendfeuerwehr erreichen kann. Die Leistungsbewertung erstreckt sich u.a. auf eine gute persönliche Haltung und geschlossenes Auftreten in der Gruppe, Schnelligkeit, Ausdauer, Stärke und ein gutes feuerwehrtechnisches und allgemeines Wissen.

Geprüft wird somit in den fünf Kategorien Kugelstoßen, Schnelligkeitsübung, Staffellauf, Aufbau eines Löschangriffs sowie Theoriefragen, wobei die Gemeinschaftsleistung der Gruppe gewertet wird. Wer die Vorgaben in nur einer Kategorie nicht erfüllt, ist durchgefallen und muss die Prüfung wiederholen.

Insgesamt nahmen 15 Mannschaften – die meisten aus dem Kreis Nordfriesland – teil. Da Kameradschaft nicht nur innerhalb der eigenen Jugendfeuerwehr großgeschrieben wird, traten unsere sechs Jugendlichen zusammen mit Kameraden der Jugendfeuerwehren Bohmstedt und Lütjenholm zu dieser Leistungsprüfung an. Bereits seit März diesen Jahres hatte man sich hierfür regelmäßig auf dem BGS-Gelände in Bredstedt zu gemeinsamen Trainingseinheiten getroffen.

Die gute Ausbildung und Vorbereitung zahlte sich aus, alle Disziplinen wurden auf Anhieb bestanden. Nach Verleihung der Auszeichnung konnten die Jugendlichen bei „Spezialitäten vom Grill“ ihre Kontakte zu anderen Jugendfeuerwehrkameraden vertiefen, bevor es zurück aufs Festland und nach Hause ging.

 


Trauer um Heiner Eckholdt

09.04.2017


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